Transkranielle Magnetstimulation (TMS)

Transkranielle Magnetstimulation (TMS)

Flyer Transkranielle Magnetstimulation TMS

 

Wir bieten Transkranielle Magnetstimulation in enger Zusammenarbeit mit Privatklinik Meiringen an. Die Privatklinik Meiringen nimmt seit 1992 schweizweit in der klinischen Anwendung dieser Therapiemethode eine Vorreiterrolle ein.

Die gute Wirksamkeit der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation in der Behandlung depressiver Patientinnen und Patienten wurde in der Zwischenzeit weltweit in zahlreichen Forschungsstudien bestätigt.

Indikationen
Der Schwerpunkt der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) liegt bei der stationären Behandlung von Depressionen. Daneben behandeln wir folgende therapieresistente Zustände:

  • Ganzkörperschmerzen, Fibromyalgie
  • Chronische neuropathische Schmerzen
  • Migräne
  • Panikstörung
  • Tinnitus


Bei der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation macht man sich zunutze, dass hochfrequente Magnetimpulse zu einer Steigerung der Erregbarkeit in der Hirnrinde führen. Die rTMS Behandlung erfolgt als Kurzzeittherapie zwischen zwei und sechs Wochen.

Am Beispiel von Depressionen wissen wir, dass sie aus der verminderten Aktivität des seitlichen Stirnhirns der linken Hirnhälfte sowie der gesteigerten Aktivität des tiefer liegenden Emotionszentrums (Limbisches System) resultieren. Folglich profitieren depressive Patienten von einer gezielten Stimulierung des Stirnhirns der linken Seite.

Depressionen werden in unserer Psychosomatischen Rehabilitation nach einem ganzheitlichen Konzept behandelt und das Vorgehen wird immer individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Bei diesem Konzept nehmen antidepressive Medikamente, Psychotherapie, körperliche Aktivierung, Tagesstruktur eine zentrale Rolle. Insbesondere aber Patientinnen und Patienten, die auf kombinierte Behandlungen schlecht oder gar nicht ansprechen (therapieresistente Depressionen), zeigen oft eindrückliche Behandlungserfolge bei der Behandlung mit Magnetstimulation, weshalb sie in unserer Klinik eine wertvolle Alternative zu anderen Therapieverfahren ist.

Der grosse Vorteil der Behandlung mittels Magnetstimulation liegt darin, dass die Methode nicht invasiv und völlig schmerzlos ist, es gibt kaum relevante und keinerlei dauerhafte Nebenwirkungen. Magnetstimulation ist allerdings für Patienten mit erhöhtem Risiko für epileptische Krampfanfälle nicht geeignet, weshalb bei uns vor der Behandlung ein Kontroll-Encephalogramm (EEG) durchgeführt wird.

Und wie geht es dann weiter - ambulant?
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Krankenkassen die Kosten von TMS-Behandlungen leider nicht übernehmen. Während der Rehabilitation übernehmen wir die Kosten der Behandlung. Bei Ihrem Wunsch auf Fortsetzung der Behandlung nach Austritt aus unserer Klinik müssen die Kosten von Ihnen selber getragen werden.

Ansprechpersonen

Chefarzt, Vorsitzender der Geschäftsleitung Rehaklinik Hasliberg

Telefon +41 33 533 92 00
E-Mail {M9B911AB3CC4BD8A3C20086C1AD39D505O}{9B911AE8C6C3DE0DE9930CB5749D5231}